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Steiermark 2003

Steiermark

Vom 25.April bis 3.Mai 2003 fuhren Bernd Diegelmann, Winfried Griebel, Gerwin Hartmann, Burkard Köhler, Manfred Kramer, Matthias Schwab und Albert Ziegler nach St. Peter im Sulmtal zum Rennrad und MTB fahren.

Übernachtet wurde im Gasthof Pommer: "Wir sind eine typisch steirische Gastfamilie" stand in dem Fax, das unsere Reservierung bestätigte.

Christa,die Wirtin begrüßte uns mit den Worten : "Die erste Runde geht auf mich". Ich ahnte Böses auf uns zukommen.

Samstag 26.4. fuhren wir zum Einrollen von St. Peter über Deutschlandsberg über einige steile Rampen auf die Hebalm auf 1440 m. Nach rasanter Abfahrt wurde in Pack beim Mittagessen die typische steirische Gastfreundlichkeit gekostet. Über Edelschrott, Voitsberg, St. Johann, Stainz und Deutschlandsberg erreichten wir nach reichlich 5 Std Fahrt, 130km und 1500hm St. Peter im Sulmtal.

Sonntag Nachmittag, den 27.4. fuhren wir - einige Regentropfen abwartend - den R1 folgend mit dem MTB über Fresing nach Kitzek im Sulmtal, die höchstgelegene Weingemeinde Europas mit fantastischer Aussicht. Bei der Abfahrt erhielen wir für einen gekonnten Abgang aus dem Sattel ins satte, feuchte Grün einer Wiese mit der Traumnote 6,0 viel Beifall von leichtbekleideten Damen aus einem Etablissement. Lange noch winkten uns die Damen hinterher.

Montag, den 28.4. begleiteten uns zwei Guides aus St. Peter, Harald und Albert, mit ihren MTB's zum Reinischkogel auf 1463m mit den Worten: "Bis Mittag seid Ihr wieder zurück". Gegen 9:00 h starteten wir. Der Aufstieg ging über Stainz, Gutshof Klugvaitl zum Gipfelkreuz. Ab 1100m lagen noch Schneereste, die uns zeitweise zum Absteigen zwangen. Mittag wurde beim Absetzwirt gemacht. Über einen superstarken Downhill kehrten wir über Stainzgegen 17:00 h wieder zurück.

Dienstag, den 29.4. fuhren wir wieder mit den Straßenmaschinen über diegelegentlich viel befahrene B74 nach Leibnitz, über den Murrad Weg nach Spielfeld, um dort auf die Südsteirische Weinstraße zu gelangen. Für mich das absolute High-Light der ganzen Fahrt. Ich würde diese Straße in dasWeltkultur Erbe aufnehmen. Eine enge Straße, die zwischen 300 und 560 hm sowie Österreich und Slowenien ständig wechselt. Ringsherum viel Weinbau.

Nach reichlichem Halt im Sulztal in einer der unzählbaren Burschenschenken kehrten wir über Arnfels gegen 16.00 in St. Peter wieder ein. 700 Höhenmeter und 90km wurden absolviert. Am Abend bekamen wir mit Reiner und Volker Verstärkung aus Nürnberg.

Mittwoch, den 30.4. fuhren wir über Eibiswald über 30 km Höhenanstieg mit z.T. stark böigem Gegenwind, nach Soboth. Auch auf dieser Strecke wechselten immer wieder kleine Abfahrten mit steilen Rampen. Die letzte Rampe nach dem Stausee, die auf 1240 m führte, hatte 16% Steigung. Es folgten bei durchschnittlich 18% Gefälle 8km Abfahrt bis nach Lavamünd. Reiner fuhr nach 1 Stunde 30 min in Lavamünd ein, das Hauptfeld in 2 Stunden. In Dravograd wurde in einem landestypischen Lokal Mittag gemacht. Über den Radlpaß erreichten wir nach 4,5 Std Fahrtzeit und 1800 hm St. Peter.

Donnerstag, 1.Mai fuhren wir mit dem MTB auf den Radlberg. Dort endete der Ausflug vor einer Hütte mit viel Bier, Musik und guter Laune. Dem Vernehmen nach soll der Downhill soviel Spaß gemacht haben, daß wir froh waren, einen Fahrer für den fälligen Bustransfer gefunden zu haben (den hatte der "Schilcher" (landestypischer Wein) vom Vorabend für diesen Tag außer Gefecht gesetzt).

Freitag, der 2.Mai wurde eine typische "Moser-Tour" gefahren. Leider erinnert sich keiner mehr so genau, was an diesem Tag alles passiert ist.

Fazit der Tour 2003:

Landestypische Speisen und Getränke, hervorzuheben sind Geselchtes, Quark mit Kernöl und Schilcher, typische steirische Gastlichkeit,

Christa die Wirtin - Gasthof Pommer im Sulmtal

und die "Guides"

ohne die die MTB Touren nicht möglich gewesen wären:

Steiermark wir kommen wieder.