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Fränkische Schweiz 2006

Fränkische Schweiz Pegnitz-Pottenstein 2006

18.-21.Mai 2006

Es begann mit einem Bericht in der Bike 12/04. Dort wurde ‚Das kleine Hochgebirge’ als das spektakulärste Mittelgebirge Deutschlands sowie als Single-Trail Paradies vorgestellt. Grund genug, dort einen MTB-Kurzurlaub zu planen. Inspiriert durch die Gruppe Shiem-a-no, über die wir auch einen Kontakt herstellen konnten.

Am Donnerstag, dem 18.5.06 um 18:00Uhr starten wir 6 Mountainbiker auf eine ungewohnt kurze Anfahrt Richtung Pottenstein in den Regen. Zu unserem Ziel, Leienfels (auch das Stendorf der fränkischen Schweiz genannt), finden wir dank Navigation dann doch noch.

Abends bekommen wir von Shiem-a-no Guide Werner einige sehr gute Tipps für die Tourgestaltung am Freitag inclusive der entsprechenden Karte (!).

Freitag, 19.5.06

Um 07:00Uhr weckt uns die Sonne! Nach dem Frühstück starten wir ins Ungewisse. Einziger Halt eine riesengrosse Karte im Rucksack und jede Menge Wanderzeichen.

Wir beginnen mit der Pflichtveranstaltung: Die Burgruine. Ganz unscheinbar aber grandios gelegen bietet auch sie kleine fahrtechnische Prüfungen.

Über Birkenfels fahren wir gut beschilderte Wanderwege eigentlich nach Bronn. Unterwegs folgt nach dem Hochseilpark (sehenswert, da absolut in die Natur integriert) die Durchfahrt durch die ‚Klauskirche’ als erster Hinweis, was hier die Highlights sind.

Da uns die Wanderzeichen verlassen sowie die Bremskraft einer Vorderradbremse sind wir pünktlich zum einsetzenden Regen in Pegnitz zur Bremsenreparatur und zur Stärkung auf dem Flinderer. Schäufele, Schweinsbraten aus Mutters Küche und ein extra gebrautes Fest-Bier gibt’s hier nur in XXL zu Preisen von gestern.

Mit dem Schweinsbraten im Magen treten wir dann die Pegnitz Tour an. Diese Strecke, offizielle beschilderte MTB Route, geschaffen von den Mitgliedern von Shiem-a-no gegen allen Widerstand, begeistert mit schnellen Trails und kniffeligen Wurzelpassagen trotz mehrfachem Bodenkontakt. Ruckzuck sind wir in Pottenstein und genießen dort die Sicht auf die malerischen Felsen.

Nach kurzem Ausritt ins Püttlachtal, den wir zur Rundfahrt machen, gönnen wir uns den schmalen Trail zurück durchs Püttlachtal nach Pottenstein. Schlamm, Schieben und Tragen inclusive.

Die Heimfahrt nach Leienfels ist dann nur noch Arbeit.

70 km und 1200 Höhenmeter könne sich sehen lassen. Auch wenn wir nicht über 580m hinausgekommen sind.

Samstag, 20.05.06

Heute werden wir geführt. Wir fahren mit dem Transporter nach Bronn und treffen dort auf Volker und Stefan.

Weitere Shiem-a-no Guides und Kenner Ihres Fachs. Wir lernen heute Kapitel zwei der fränkischen Trails kennen.

 

Wieder geht’s rund um Pottenstein, aber diesmal mit fahrtechnisch noch anspruchsvollerer Kost. Mit der Mittagspause im Kapellenhof Elbersberg (Hunger, viel erlebt aber nur 21km auf dem Tacho) kommt der Regen und bleibt uns auch erhalten. Wir kürzen die Tour, weil es sich auf nassen Wurzeln so schön stürzt und rollen auf (auch für unsere Guides neuen) Waldwegen nach Leienfels. Zwischenstop mit Kultur (Kirche & Cafe) in Gößweinstein.

 

Nass aber mit trotzdem sehr vielen schönen Eindrücken beenden wir den Tag wieder in unserer Pension.

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50km mit 1000hm sind auch für diesen Tag eine stolze Bilanz.

Sonntag, 21.05.06

Der Regen hat durchgemacht. Die Trails sind nicht fahrbar, unsere Guides sagen uns ab. Wir starten trotzdem noch eine Rundreise um Pottenstein und werden mit Postkartenaussichten rund um den Bayreuter Berg belohnt.

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3 Stunden Schieben, Tragen und Stürzen. km und hm sind heute nicht vorzeigbar.

Ein beeindruckender Kurzurlaub, der auch ausführlich zum Fotografieren genutzt wurde. Nur auf die beiden letzten Fotos hätten die beiden Fahrer unserer Fahrzeuge gerne verzichtet: die vom Radartrupp der fränkischen Polizei!!!

Fazit:
Warum in die Ferne schweifen, wenn die Trails doch so nah sind?

Das Fränkische Schweiz Team 2006:

Bernd Diegelmann, Gerwin Hartmann, Claus-Markus Pfeffer, Matthias Schwab, Albert Ziegler und Horst Zimmermann.