Sie sind hier: Startseite > Radsport > Dolomiten 2005

Dolomiten 2005

Dolomiten September 2005

Mit 3 PKW starten unsee Renndarler vom Hof des Autohauses Diegelmann am Donnerstag, dem 8.9.05 um 03:15Uhr in Richtung Dolomiten.

Nach kurzer Rast am Irschenberg gegen 09:00Uhr, führte die Strecke über den Brenner nach Wolkenstein.

Ankunft um 11.00 Uhr.

Bernd hatte ein glückliches Händchen beim Internetbuchen, wir haben ein gutes Hotel.

Start zur ersten Radtour um 13.30 Uhr.

Schnelle Fahrt über 10 km von Wolkenstein nach St. Ulrich mit einem Schnitt von 45km/h. Danach zwei schöne Anstiege bis zur Seiser Alm. Trotz Sonnenschein ist es in dieser Höhe sehr frisch. Die erste rasante Abfahrt bis kurz vor Kastelruth und danach noch unerwartet viele Höhenmeter bis Wolkenstein.

Am Sella angekommen, nähert sich eine dunkle Regenwand. Die gleiche Strecke wieder fluchtartig hinunter, den Regen im Rücken. Auch die kurz angedachte Ausweichroute zum Grödner Joch ist ebenfalls schnell kein Thema mehr. In Wolkenstein holt uns dann der Dauerregen ein, der bis zum späten Nachmittag anhält.

Verlegenheitsfahrt mit zwei Autos (!) nach Bozen. Dort war man sich dann schnell einig, daß es sich mehr lohnte, hübschen Tirolerinnen hinterher zu schauen, als den verhuzzelten Ötzi durch ein Glasscheibchen anzustarren.

Die Rückfahrt ging über Völs. In der dortigen Gaststätte Schmidt wurde kurz etwas getrunken. Diese Pension bietet sich als mögliche Unterkunft für die geplante Mountainbiketour in den Dolomiten an.

Kaum erwähnenswerte 21 km und 726 Höhenmeter.

Für Samstag, den 10.09.05 war recht gutes Wetter vorhergesagt.

Bei gemischter Bewölkung fahren wir über die Hochebene direkt vor der imposanten Steilwand des Mesules (2995m) zum Grödner Joch. Nach der rasanten Abfahrt mußte Horst die Kette wegen einer gerissenen Lasche in Altina wechseln lassen. Nun ging es erst gemächlich, dann steiler zum Passo Valparola. Dort hofften wir bei einem spärlichen — dafür etwas teurerem - Mittagessen, daß der aufgekommene Regen abzieht. War aber nix.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Nun folgte eine bitterkalte Abfahrt über den Falzarego-Pass nach Andraz, bei der alle fast erfroren wären.

Bis auf Gerwin, der auf der nassen Abfahrt so geballert war, daß er von der Schweinekälte nichts mitbekam.

Auf dem einzigen „ebenen" Teilstück der Rundfahrt ging es nun nach Arabba.

Die herrlichen Serpentinen zum Pardoi hinauf waren in dem hier italienisch sprachigen Teil der Dolomiten in jeder Kehre mit weißen Steinen markiert, die die laufende Nummer der Kehre und die Höhe über NN angab. Zum Schluß noch ein kurzer knackiger Anstieg zum Sella. Bei der letzten wilden Hatz zum Hotel fragte sich so mancher Auto- und Busfahrer vor wem diese irren Radfahrer wohl auf der Flucht sind.

Bei einer herrlichen Speck- u. Käseplatte feierten die Helden sich bis spät in die Nacht selbst. Es wurde selten soviel gelacht. Dankbarstes Thema war immer wieder Wilfried, der wegen einer alten Verletzung (der er keine Chance zum Auskurieren ließ) die drei Tage mit normalen Straßenschuhen aus gelochtem Leder und Vollgummipedalen gefahren war.

Die „Königsetappe" ging über 96 km mit 2626 Höhenmetem.

Sonntag, 11.09.2005

Nach inzwischen schon gewohnt gutem Frühstück ging es am nächsten Morgen mit den unvermeidlichen Staus bei zum Teil starkem Regen nach Hause.

Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung.

Das Dolomiten Team 2005:

Jürgen Bock, Bernd Diegelmann, Wilfried Griebel, Gerwin Hartmann, Matthias Schwab, Wolfgang Stumpf, Albert Ziegler und Horst Zimmermann.